> J!Cast 21 Verbot von Killerspielen?

Kaum hat
sich der Schock über den Amoklauf in Emsdetten
halbwegs gelegt, ist erneut die Diskussion über ein
Verbot so genannter “Killerspiele” entbrannt. Doch was bedeutet
ein solches Verbot aus juristischer Sicht, was ist bereits
verboten und welche Rolle spielen im Kontrollreigen die
Bundesprüfstelle jugendgefährdender
Medien und die UKS? Dass ein Verbot nicht die einzig wahre
politische Lösung des Problems sein kann, ist wohl
jedem klar. Doch wie sehen die tatsächlichen
Zusammenhänge zwischen Ego-Shooter-Spielen und
gewalttätigen Jugendlichen aus? Wie sind die derzeit
kursierenden Zahlen zu bewerten? Und was könnte ein
Verbot letztlich bewirken? Diese Fragen beantwortet Kristina
Kanz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof Boers am
Institut für Kriminalwissenschaften in
Münster, die zum Thema Gewaltmedien und
Jugendkriminalität ihre Doktorarbeit
schreibt.