IP-Führerschein neu aufgelegt

Der neue IP-Führerschein, den das ITM in Zusammenarbeit mit der PROvendis GmbH entwickelt hat, ist nun veröffentlicht worden. Wir sind stolz an diesem großartigen Projekt, dass frei zugänglich, kostenfrei und leicht verständlich umfangreiches Wissen im Bereich des IP-Rechts vermittelt, beteiligt gewesen zu sein. Durch Frau Katharina Krüger (Lehrbeauftragte an der WWU) wird der IP-Führerschein bereits in der Lehrpraxis genutzt.
Wir würden uns freuen, wenn viele von Ihnen sich den IP-Führerschein anschauen und ausprobieren.

Er ist hier abrufbar.

Auch die WWU hat bereits über den IP-Führerschein berichtet.

Kritik und Anregungen nehmen wir gerne entgegen.

Köstliches Running Dinner am ITM

Am 15.10.2021 fand am ITM nach einjähriger, coronabedingter Pause die vierte Auflage des „ITM-Running Dinners“ statt. Ein Running Dinner besteht aus drei Gängen (Vor-, Haupt- und Nachspeise), die an verschiedenen Orten von unterschiedlichen Gastgebern serviert werden. Jeder Gang setzt sich aus bunt gemischten Gastgeber-Teams und Gäste-Teams zusammen. Von Kürbissuppe über Quiches, Wildgulasch, Pad Thai bis hin zu Crème Brûlée wurden im Rahmen des diesjährigen Running Dinner die vielfältigsten Köstlichkeiten serviert. Im Anschluss fanden sich mit der getränketechnischen Unterstützung von Prof. Hoeren alle Teams zu einem kleinen Umtrunk zusammen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen teilnehmenden Teams und freuen uns bereits auf die geplante Neuauflage im Frühjahr 2022.

Art Law Clinic in Südafrika

Die Art Law Clinic in Münster erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur in Münster. Bundesweit kommen Anfragen nach einer erweiterten Kooperation von Jurastudenten und Kunststudierenden. Nun ist es gelungen, das Konzept der Münsteraner Art Law Clinic auch in Südafrika zu etablieren. Professor Dr. Thomas Hoeren hat mit seinem Lehrstuhlkollegen in Stellenbosch, Sadulla Karjiker, und der Fakultät für bildende Kunst vereinbart, dass Jurastudierende aus Südafrika bildende Künstler juristisch beraten, unter der Aufsicht der Juraprofessoren und eines Anwalts aus Kapstadt. Das Projekt startet 2022 und stößt schon jetzt in Stellenbosch auf ein gutes Echo.

Vortrag unseres Gastwissenschaftlers zum Kreditscoring

Simon Henseler von der Universität Zürich hielt zum Abschluss seines Forschungsaufenthaltes am 29.09.2021 einen Vortrag zur der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit von automatisierten Kreditwürdigkeitsprüfungen (Kreditscoring) im Vergleich zwischen schweizerischem und europäischem Datenschutzrecht.

Einleitend ordnete Herr Henseler die aktuelle praktische Relevanz des Kreditscorings ein, das insbesondere durch die in Online-Shops vielfach angebotenen Ratenzahlungen und ähnlichen Zahlungsmethoden an Bedeutung gewonnen hat. Fragt ein Kunde einen solchen Kredit an, muss der Händler eine informierte Entscheidung über die Kreditwürdigkeit treffen können. Hier kommen die Auskunfteien ins Spiel, deren System in drei Phasen funktioniert: Zunächst beschafft, speichert und systematisiert die Auskunftei die relevanten Daten und entwickelt mit ihnen ein Modell, mit dem aussagekräftige Ergebnisse über die Kreditwürdigkeit einer Person gewonnen werden können. Bekommt die Auskunftei dann eine Anfrage durch einen potenziellen Kreditgeber, berechnet dieses Modell einen Kreditscore, der dem Kreditgeber in der dritten Phase als Grundlage für dessen Entscheidung über die Kreditvergabe bekannt gemacht wird.

J!Cast: Das neue Schweizer DSG und die DS-GVO: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

In dieser Folge des J!Casts sprechen der Schweizer Gastforscher Simon Henseler (Universität Zürich) und der wissenschaftliche Mitarbeiter Nicolas John (ITM Münster) über das kommende neue Datenschutzgesetz der Schweiz und beleuchten Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Gesetzes mit der europäischen DS-GVO. Darüber hinaus erläutert Simon Henseler die aktuellen Diskussionen um das noch zu verabschiedende VDSG und wagt einen Ausblick, welche Problempunkte möglicherweise nach Inkrafttreten des DSG die Schweizer Gerichte beschäftigten könnten.

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Bundesweite Zusatzausbildung ITM erfolgreich gestartet

Am 27. September wurde am ITM die neue bundesweite Zusatzausbildung Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht von Prof. Dr. Thomas Hoeren (zivilrechtliche Abteilung) sowie von Prof. Dr. Bernd Holznagel (öffentlich-rechtliche Abteilung) online via Zoom vorgestellt. An der Vorstellungsrunde haben zahlreiche Interessierte teilgenommen. Prof. Hoeren stellte das neue Konzept vor und betonte, dass den Studierenden ein gutes, eigenverantwortliches Lernkonzept im Bereich des ITM ermöglicht werden sollte, womit eine Weiterbildung und Zusatzqualifikation erworben wird. Die TeilnehmerInnen erhalten wöchentlich Informationsmaterial in Form von Videos und Literaturhinweisen. Das angeeignete Wissen kann dann in Q&A-Sessions mit Prof. Hoeren und Prof. Holznagel interaktiv besprochen und vertieft werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und wünschen allen TeilnehmerInnen viel Erfolg! Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Aurelia Merbecks (aurelia.merbecks@uni-muenster.de).

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskräfte gesucht

Stellenausschreibung

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, zivilrechtliche Abteilung, sind frühestens zum 1. Dezember 2021 mehrere Stellen als

Studentische Hilfskräfte (SHK)
(m/w/d)

mit 5 Std./Woche Arbeitszeit zu besetzen. Die Stellen sind zunächst befristet. Eine längere Zusammenarbeit ist gewünscht.

Es handelt sich um

  • drei Stellen am Lehrstuhl des ITM
  • eine durch Drittmittel finanzierte Stelle in der Forschungsstelle Recht des Deutschen Forschungsnetzes (DFN)
  • zwei durch Drittmittel finanzierte Stellen in der Forschungsstelle Gewerblicher Rechtsschutz
  • und eine durch Drittmittel finanzierte Stelle im Forschungsprojekt FAIR Data Spaces

Erfolgreiches Sportrechtseminar im Signal Iduna Park

In Kooperation mit Borussia Dortmund fand am 21. und 22. September 2021 das „Münsteraner Seminar zum Sportrecht“ statt. Die teilnehmenden Studentinnen und Studenten waren im Signal Iduna Park in Dortmund zu Gast. Sie setzten sich in ihren Vorträgen mit aktuellen rechtlichen Fragestellungen aus dem Bereich des Sport- und Vereinsrechts auseinander. Wertvolle Ergänzung erfuhren diese Beiträge durch den BVB-Justiziar Dr. Robin Steden (Legal Counsel/Head of Investor Relations, Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaG), der zu den Vorträgen einen praktischen Bezug herstellte und weitere rechtlich interessante Aspekte aufzeigen konnte.

       

Bereits zum neuten Mal waren Jurastudierende der WWU beim BVB zu Gast, um im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung ihre im Seminar erarbeiteten Erkenntnisse zu präsentieren. Geleitet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Thomas Hoeren (Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht). An die einzelnen Vorträge schlossen sich anregende und facettenreiche Diskussionen an.

Inhaltlich deckten die Studierenden viele Themenbereiche ab. Insbesondere wurden Themen mit Fußballbezug erörtert. Zu den Vortrags- und Diskussionsgegenständen gehörten unter anderem „Der Fall Manchester City – oder das Ende des Financial Fairplay?“, „Salary Cap – Möglichkeiten eine Gehaltsobergrenze für Profifußballer einzuführen“ sowie „Diskriminierung und Rassismus im Profifußball (Art. 13 FDC)“. Abgerundet wurden die zwei Tage bei Borussia Dortmund durch eine Stadionführung und gemeinsame Mittagessen, bei denen Dr. Steden den Fragen der Studierenden Rede und Antwort stand.

Prof. Hoeren freut sich über die erneut gelungene Veranstaltung und bedankt sich insbesondere bei Dr. Steden, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Borussia Dortmund für die überaus herzliche Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation der beiden Seminartage in Dortmund!

In Erinnerung an Dr. Jens Gaster (1955-2021)

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Lehrbeauftragten Dr. Jens Gaster, der am 18. September 2021 im Alter von 66 Jahren verstorben ist.

Dr. Jens Gaster hat nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen im Bereich des Seevölkerrechts promoviert und war anschließend ab dem Jahr 1987 als Beamter bei der Europäischen Kommission in verschiedenen Abteilungen tätig. Nach einer mehrmonatigen Abordnung zum britischen Industrieministerium in London sowie einem Forschungsaufenthalt an der Freien Universität Amsterdam hat sich Dr. Jens Gaster in der Generaldirektion Binnenmarkt der Europäischen Kommission intensiv mit dem gewerblichen Rechtsschutz auseinandergesetzt. Als Mitglied der Teams „Patentstrategie“ und „Patentgerichtsbarkeit“ hat er sich unter anderem mit der Revision des Europäischen Patentübereinkommens sowie mit der Vorbereitung eines eventuellen EG-Beitritts zur Europäischen Patentorganisation beschäftigt. Trotz seiner ALS-Erkrankung hat Dr. Jens Gaster als herausragender Autor zahlreiche Beiträge im institutionellen Europarecht, Informations- sowie Immaterialgüterrecht erbracht. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Im Namen des gesamten ITM,

Thomas Hoeren

J!Cast: Das digitale Hausrecht

In diesem Podcast sprechen die wissenschaftlichen Mitarbeiter Owen Mc Grath und Nico Gielen über das digitale Hausrecht von Facebook und von Hochschulen.

Einen Beitrag zum digitalen Hausrecht von Facebook finden Sie auch in der September-Ausgabe des DFN-Infobrief Recht. Im Oktober erscheint außerdem ein Infobrief zum digitalen Hausrecht von Hochschulen.

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