Webinar zur transformativen Nutzung im Urheberrecht mit Professor Guido Westkamp sehr erfolgreich durchgeführt

Knapp 200 Anwälte und Wirtschaftsjuristen nahmen an dem zweiten Webinar des ITM teil, diesmal zur transformativen Nutzung im Urheberrecht. Zu diesem Thema berichtete Professor Dr. Guido Westkamp (Queen Mary College in London) über aktuelle Trends im Zusammenhang mit Persiflagen und Zitaten und deren Verwendung im Urheberrecht. Besonders Augenmerk wurde dabei auf die unterschiedliche nationale Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie gerichtet. Professor Westkamp bezog diese Umsetzung auf den laufenden Rechtsstreit rund um Tonfetzen der Gruppe Kraftwerk. Er untersuchte intensiv, ob man die Problematik der Schranken dadurch lösen könnte, dass man nach amerikanischem Vorbild eine allgemeine Generalklausel in das Urheberrecht hinein schreibe (fair uses). Er kritisierte die enge Formulierung der deutschen Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie und betonte, dass kein Ende bei dem Rechtsstreit rund um Kraftwerk abzusehen sei. In zahlreichen Fragen stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch Fragen nach Details der Umsetzung. Die Webinarreihe wird am 25. Januar fortgesetzt mit einem Vortrag von Yannick Borutta über immaterialgüterrechtliche Fragen von künstlicher Intelligenz.

Klausur Gewerblicher Rechtsschutz E-Mail-Verteiler

Für die Klausur Gewerblicher Rechtsschutz bei Prof. Dr. Jochen Bühling melden Sie sich bitte umgehend -sofern nicht schon erfolgt- für den bereits bekannten und für die Vorlesung genutzten E-Mail-Verteiler an. Dort erhalten Sie in den nächsten Tagen die notwendigen Informationen für die Klausur.

Über den folgenden Link können Sie sich für den E-Mail-Verteiler anmelden: https://listserv.uni-muenster.de/mailman/listinfo/gewerblicher-rechtsschutz

Stellenausschreibung Studentische Hilfskraft (m/w/d)

 

 

 

 

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, zivilrechtliche Abteilung, ist ab dem 1. April 2021 sowie ab dem 1. Mai 2021 jeweils eine Stelle als

Studentische Hilfskraft (SHK)
(m/w/d)

mit 5 Std./Woche Arbeitszeit zu besetzen. Die Stellen sind bis zum 31. Dezember 2021 befristet. Eine längere Zusammenarbeit ist gewünscht.

Es handelt sich um durch Drittmittel finanzierte Stellen in der

Forschungsstelle Recht des Deutschen Forschungsnetzes (DFN).

Bewerberinnen/Bewerber sollen sich mindestens im zweiten Fachsemester befinden, insbesondere im Bürgerlichen Recht überdurchschnittliche Studienleistungen erbracht haben und ein ausgeprägtes Interesse an den Fragestellungen des Medienrechts sowie die Fähigkeit aufweisen, sich selbstständig in neue Rechtsfragen einzuarbeiten. Gute EDV-Kenntnisse sind von Vorteil.

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 24. Januar 2021 per E-Mail an:

Herrn Nicolas John (njohn@uni-muenster.de)
Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht,
Zivilrechtliche Abteilung, Leonardo-Campus 9, 48149 Münster
(Reisekosten können nicht erstattet werden)

Erfolgreiches Webinar über Blockchainrecht am 11. Januar

Am 11. Januar 2020 führte das ITM (Universität Münster)  ein einstündiges Webinar über aktuelle Probleme von Blockchain Technologie im Recht durch. Alexander Bauer vom Fraunhofer-Institut für angewandte Informationstechnik berichtete vor rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer aus der Studentenschaft, der Anwaltschaft und der Wirtschaft über Grundlagen der Blockchain-Technologie und die sich daraus ergebenden juristischen Fragen, insbesondere im BGB, der Zwangsvollstreckung  und der Insolvenz. Die Vortragsreihe wird am 18. Januar fortgesetzt mit einem Zoomvortrag von Herrn Professor Dr. Guido Westkamp (Queen Mary College/London) über Transformation als Phänomen im internationalen Urheberrecht.

Vorbesprechung Seminar Medienprivatrecht SoSe 2021

Für die Themenvergabe des Seminars Medienprivatrecht bei Herrn Rüdiger Schäfer am Mittwoch, den 13. Januar 2021, um 16:30 Uhr s. t. können Sie ab sofort bei Oliver Lampe die Einwahldaten für das Zoom-Meeting erhalten.

Nur TeilnehmerInnen dieser Vorbesprechung können als TeilnehmerInnen für das Seminar berücksichtigt werden. Bei der Vorbesprechung werden außerdem die wesentlichen organisatorischen Rahmenbedingungen erläutert.

Seminar Medienprivatrecht SoSe 2021

RA Rüdiger Schäfer wird im

Sommersemester 2021

gemeinsam mit  Prof. Dr. Thomas Hoeren ein Seminar veranstalten zu dem Thema:

„Medienprivatrecht“

 

Die Themenvergabe findet am Mittwoch, den 13. Januar 2021, um 16:30 Uhr s. t. digital statt. Die Anmeldedaten werden noch bekannt gegeben.

Nur TeilnehmerInnen dieser Vorbesprechung können als TeilnehmerInnen für das Seminar berücksichtigt werden.

Folgende Themen stehen zur Auswahl:

Webinar der RiDHnrw: Rechtsfragen in der Online-Lehre

Am 14. Dezember fand im Rahmen der Teach-Tank-Veranstaltungsreihe des Zentrums für Hochschullehre an der WWU Münster ein einstündiges Lunch-Live-Event mit der Rechtsinformationsstelle der Digitalen Hochschule NRW unter dem Titel „Rechtsfragen in der Online-Lehre“ statt. Vor rund zwanzig Teilnehmern sprachen nach einer Begrüßung durch Herrn Markus Marek die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Malin Fischer und Nele Klostermeyer über rechtliche Fragestellungen rund um die Verwendung fremder Lehrmaterialien und die Video-Teilnahme von Studierenden. Im Anschluss entstand ein reger Austausch mit den Dozierenden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Netzwerkstelle ORCA.nrw an der WWU Münster für die Organisation und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.

Webinare 2021

Das ITM setzt seine Webinarreihe auch im neuen Jahr fort. So finden unter anderem folgende Mittagsseminare (12 Uhr) statt

  1. 11. Januar 2021: Alexander Bauer (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut) – Aktuelle Probleme des Blockchainrechts
  2. 18. Januar 2021: Professor Dr. Guido Westkamp (Queen Mary College/London) – Urheberrecht und die transformative Nutzung von Inhalten
  3. 25. Januar 2021: Yannick Borutta (wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Goal-Projekt) – Künstliche Intelligenz und das Immaterialgüterrecht.

Die Zoom- Veranstaltungen sind kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Anmeldungen werden erbeten an aurelia.merbecks@uni-muenster.de

Expert Talk des GOAL-Projekts mit Karen Yeung

 

 

 

 

Im Dezember fand das zweite projektinterne GOAL-Expertengespräch  mit Prof. Karen Yeung statt. Prof. Yeung ist seit 2018 Interdisciplinary Professorial Fellow an der Birmingham Law School und der Birmingham School of Computer Science. Vorher war sie von 2006 – 2017 Professorin am King’s College London. Aktuell forscht Prof. Yeung zur Regulierung sowie Transparenz und Risikobeurteilung von Algorithmen. Das Gespräch begann mit einem Vortrag, in dem sie sich ausführlich mit dem neuen White Paper der EU-Kommission zur Regulierung von Algorithmen auseinandersetzte. Anschließend entwickelte sich eine rege Diskussion, bei der die einzelnen Problemfelder der KI-Regulierung herausgearbeitet werden konnten. Letztendlich kamen Prof. Yeung und die Projektpartner:innen jedoch zum Schluss, dass für zahlreiche Probleme zum jetzigen Stand keine vollkommen überzeugenden Lösungen existierten und es weiterer intensiver, gerade auch interdisziplinärer Forschung bedürfe, um die Herausforderungen durch KI überzeugend bewältigen zu können.

Vortrag: Digitaler Nachlass – Was geschieht mit unseren Daten nach dem Tod?

In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Recht im DFN fand am 23. November 2020 ein 90-minütiger Zoom-Vortrag zum Thema „Digitaler Nachlass – Was geschieht mit unseren Daten nach dem Tod?“ an der TH Nürnberg statt. Den Vortrag hielt Marten Tiessen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle Recht im DFN, vor über 60 Zuhörern. Als Teil einer Vortragsreihe zum Thema „Elder Care“ richtete sich die Veranstaltung sowohl an alle Mitarbeiter als auch Studierende der Hochschule, die sich entweder fachlich oder privat für das Thema interessierten.

Nachdem der Redner einen kurzen Überblick über die besonderen rechtlichen Herausforderungen beim Digitalen Nachlass gab, verdeutlichte er die Problematik anhand des langwierigen Facebook-Verfahrens, das letztlich zweimal vor dem BGH landete. Im Anschluss wurde die Frage erörtert, inwieweit sich die Urteilsgründe auf andere Dienste übertragen lassen. Letzter Themenpunkt waren die unterschiedlichen Vorsorgemöglichkeiten, die Diensteanbieter oder Erblasser treffen können, um den Übergang des Digitalen Nachlasses zu verhindern, zu vereinfachen oder anderweitig zu gestalten.

Die positive Resonanz und interessierten Nachfragen der Teilnehmer verdeutlichen die zunehmende praktische Bedeutung des Themas.