> Regulierung der Digitalwirtschaft

  • Dozent: Prof. Adrian Künzler
  • Vorlesungsbeginn: April 2019
  • Termin: dienstags von 12 – 14 Uhr
  • Ort: Jur 1

I.                Kursinhalt

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft stellt eine neue Herausforderung für Gesetzgeber, Wettbewerbsbehörden und Gerichte dar, um Innovation, Effizienz und die Wahlfreiheit von Verbrauchern zu sichern. Auf digitalen Märkten bedarf die Sicherstellung von Privatautonomie und wirtschaftlicher Freiheit nicht nur einer wirksamen Informations- und Datenordnung, sondern auch des wirksamen Wettbewerbsschutzes. Ziel dieses Kurses ist es, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und den Teilnehmern die notwendigen rechtlichen und ökonomischen Grundkenntnisse mit Bezug auf Schnittstellenbereiche des Kartell- und des Immaterialgüterrechts, die für die Gewährleistung gleichmässiger Wettbewerbsbedingungen im digitalen Umfeld zentrale Bedeutung erlangen, zu vermitteln. Die entsprechenden Rechtsregeln sind oft nur in den Grundzügen normiert, sodass die Behandlung des Stoffes anhand von ausgewählten Fragenkomplexen erfolgt. Ziel wird es sein, diese Fragenkomplexe im Hinblick auf einschlägige kartell- und immaterialgüterrechtliche Normen zu untersuchen.

 

II.              Organisatorische Informationen

Basis für die Besprechung des Stoffes bildet das noch bekanntzugebende Kursprogramm. Die für die Vorlesung zu studierenden Fälle werden zu Vorlesungsbeginn publiziert. Die Leistungsbewertung erfolgt entweder im Rahmen einer Klausur oder einer Hausarbeit zu einem im Kursprogramm aufgelisteten Fall (3000 Wörter ohne wiss. Apparat, insgesamt ca. 10 Seiten), die sich kritisch mit der einschlägigen Literatur befasst und weiterführende Überlegungen im Hinblick auf ähnlich gelagerte Fälle aus dem deutschen oder europäischen Recht macht und den theoretischen Bezug zum Gesamtkontext des in der Vorlesung behandelten Themas herstellt.