{"id":27292,"date":"2019-02-07T12:08:07","date_gmt":"2019-02-07T11:08:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.itm.nrw\/forschungsprojekt-abida-liefert-beitrag-zur-strategie-kuenstliche-intelligenz-der-bundesregierung-und-wird-zum-seminarthema\/"},"modified":"2019-02-07T12:08:07","modified_gmt":"2019-02-07T11:08:07","slug":"forschungsprojekt-abida-liefert-beitrag-zur-strategie-kuenstliche-intelligenz-der-bundesregierung-und-wird-zum-seminarthema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itm.nrw\/en\/forschungsprojekt-abida-liefert-beitrag-zur-strategie-kuenstliche-intelligenz-der-bundesregierung-und-wird-zum-seminarthema\/","title":{"rendered":"Forschungsprojekt ABIDA liefert Beitrag zur Strategie K\u00fcnstliche Intelligenz der Bundesregierung und wird zum Seminarthema"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung sieht die Forschungserkenntnisse des Projekts ABIDA (Assessing Big Data) als einen Beitrag zur weiteren Entwicklung ihrer Strategie zur K\u00fcnstlichen Intelligenz an. Im Rahmen einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 19\/4473) hatte die FDP-Bundestagsfraktion unter anderem gefragt, inwieweit der Diskriminierungsschutz durch und bei Algorithmen Teil der Strategie K\u00fcnstliche Intelligenz der Bundesregierung sei. Diese antwortete hierauf, dass es ihr Ziel sei, eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Nutzung von K\u00fcnstlicher Intelligenz voranzubringen und dabei ethische und rechtliche Implikationen zu beleuchten. Im Projekt ABIDA w\u00fcrden bereits gesellschaftliche Folgen beim Umgang mit gro\u00dfen Datenmengen untersucht und unter anderem auch die Diskriminierung durch Algorithmen analysiert und entsprechende Handlungsoptionen erarbeitet (BT-Drs. 19\/4911, S. 4). Schon im Bundesbericht Forschung und Innovation 2018 war herausgestellt worden, dass das ABIDA-Projekt das Ziel habe, einen gesellschaftlichen Diskurs \u00fcber einen verantwortungsvollen Umgang mit Big Data zu erm\u00f6glichen (BT-Drs. 19\/2600, S. 108 f.).<\/p>\n<p>Auch im Legislaturbericht Digitale Agenda 2014 bis 2017 wurde seitens der Bundesregierung dar\u00fcber unterrichtet, dass das ABIDA-Projekt im Strategieprozess der Bundesregierung zum Ausbau des Bereichs der Daten(analyse)wissenschaften durch Diskussion und Beantwortung gesellschaftlicher, rechtlicher und \u00f6konomischen Fragestellungen im Umgang mit Big Data beitr\u00e4gt (BT-Drs. 18\/12130, S. 30 f.). In diesem Jahr wird ABIDA eine interdisziplin\u00e4re Analyse der gesamtgesellschaftlichen Folgen von Big Data samt Handlungsoptionen abgeben.<\/p>\n<p>Auch nach Ende des ABIDA-Projekts soll dar\u00fcber hinaus weiter zu den dort behandelten Themen geforscht werden. Um dies zu realisieren, haben Prof. Dr. Thomas Hoeren und Prof. Dr. Bernd Holznagel vereinbart, im Jahr 2020 ein Seminar zu veranstalten, das, ankn\u00fcpfend an das ABIDA-Projekt, rechtliche Fragestellungen zu gesellschaftlichen Auswirkungen von Big Data behandeln wird. Hierdurch vertiefen die zivilrechtliche Abteilung und die \u00f6ffentlich-rechtliche Abteilung des Instituts f\u00fcr Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht die bestehende Zusammenarbeit, die sich zur Zeit unter anderem durch eine integrierte Gestaltung von Vorlesungen im Bereich des Schwerpunktbereichs Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht etabliert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung sieht die Forschungserkenntnisse des Projekts ABIDA (Assessing Big Data) als einen Beitrag zur weiteren Entwicklung ihrer Strategie zur K\u00fcnstlichen Intelligenz an. 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