{"id":27290,"date":"2019-03-27T15:16:22","date_gmt":"2019-03-27T14:16:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.itm.nrw\/lwl-ausstellung-alles-nur-geklaut-in-dortmund-unter-beteiligung-des-itm\/"},"modified":"2019-03-27T15:16:22","modified_gmt":"2019-03-27T14:16:22","slug":"lwl-ausstellung-alles-nur-geklaut-in-dortmund-unter-beteiligung-des-itm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itm.nrw\/en\/lwl-ausstellung-alles-nur-geklaut-in-dortmund-unter-beteiligung-des-itm\/","title":{"rendered":"LWL-Ausstellung \u201eAlles nur geklaut?\u201c in Dortmund unter Beteiligung des ITM"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 23. M\u00e4rz 2019 findet in Dortmund eine Ausstellung unter dem Titel \u201eAlles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens\u201c statt, an deren Organisation das ITM ma\u00dfgeblich beteiligt war. <\/p>\n<p>Anhand verschiedener aktueller und historischer Beispiele sollen Schaffung, Verbreitung und der Schutz von Wissen den Besuchern anschaulich n\u00e4her gebracht werden. Die Ausstellung erstreckt sich \u00fcber eine Fl\u00e4che von 1000 Quadratmetern und besch\u00e4ftigt sich mit den verschiedensten Aspekten unserer modernen Informationsgesellschaft. So werden von der Begr\u00fcndung des Wissens \u00fcber die Verbreitung desselben bis hin zum Schutz von Wissen durch Patente und andere Rechtsinstrumente s\u00e4mtliche Aspekte beleuchtet. <\/p>\n<p>Dabei dient als Ausgangspunkt solches Wissen, das widerrechtlich durch Spionage, Diebstahl oder Plagiat erlangt wurde. Die Ausstellung besch\u00e4ftigt sich jedoch auch mit der Herkunft von Wissen und geht dazu sogar bis auf den Mythos von Prometheus zur\u00fcck. Ferner wird auch die Vermittlung durch Gelehrte und Experten aufgegriffen. In einem weiteren Abschnitt der Ausstellung wird das ambivalente Verh\u00e4ltnis von Wissen und Moral dargestellt. <\/p>\n<p>Wissen hat in der heutigen Gesellschaft einen enormen monet\u00e4ren Wert, weshalb auch M\u00f6glichkeiten des Schutzes, etwa durch Patente, n\u00e4her beleuchtet werden. Zuletzt besch\u00e4ftigt sich die Ausstellung mit einem Konflikt, der gerade in Zeiten der Digitalisierung immer mehr in den Fokus r\u00fcckt. Durch die heutigen technischen M\u00f6glichkeiten, die ein Sammeln von Daten in kaum vorstellbaren Ausma\u00dfen erm\u00f6glichen, entsteht ein zunehmendes Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen der Freiheit des Einzelnen, der Sicherheit der Allgemeinheit und dem Recht auf Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p>All diese Themen sind auch in rechtlicher Hinsicht h\u00f6chst komplex, weshalb das ITM an der Ausstellung tatkr\u00e4ftig mitwirkte und dem LWL bei s\u00e4mtlichen Fragen, die sich im Rahmen der Vorbereitung ergaben, zur Seite stand. Dar\u00fcber hinaus war Prof. Dr. Thomas Hoeren im wissenschaftlichen Beirat der Ausstellung t\u00e4tig und diente als Ansprechpartner bei rechtlichen Problemstellungen. Der wissenschaftliche Beirat setzt sich aus bundesweit renommierten Fachleuten aus Wissenschaft, Kunst und Medien zusammen und unterst\u00fctzte das Projekt stets mit innovativen Impulsen.<\/p>\n<p>Im Ausstellungskatalog findet sich au\u00dferdem ein Beitrag von Prof. Hoeren und Herrn Jan Brandenburg (ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des ITM), der sich unter dem Titel &#8220;Wissen regeln \u2013 Marken und andere Schutzrechte&#8221; mit dem Schutz von Wissen durch Marken, Patente und andere Schutzrechte befasst. Am 26. M\u00e4rz 2019 hielt Herr Brandenburg dazu im Rahmen der Ausstellung einen Vortrag, in dem er sich n\u00e4her dieser Thematik widmete und auch f\u00fcr Fragen aus dem Publikum zur Verf\u00fcgung stand.<\/p>\n<p>Die Ausstellung findet vom 23. M\u00e4rz bis zum 13. Oktober 2019 im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 23. 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