J!Cast 04 Die Schweinsteiger-Affäre

Ein
Bericht der Münchener Zeitung “tz” hatte in
Fußballkreisen für große
Unruhe gesorgt. Schweinsteiger und Agostino seien in Sachen
Wettskandal “als Beschuldigte vernommen worden” hieß
es dort. Dem folgten juristische Maßnahmen – zivil-
und strafrechtlich. Doch wann darf man jemanden
überhaupt “Beschuldigter” nennen? Und worauf
müssen Journalisten achten, wenn Sie über
einen bloßen Verdacht berichten? Was
fällt noch unter die Pressefreiheit und wo beginnt
die strafbare Verleumdung? Diese Fragen und mehr beantwortet
Anselm Rodenhausen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ITM und
Mitglied der Forschungsstelle Recht im DFN.

J!Cast 03 “WM 2006” als Marke

Die
Fußball-WM in Deutschland steht vor der
Tür; fleißig werden bereits T-Shirts,
Gedenkmünzen und Bälle mit Logos und
WM-Schriftzügen bedruckt. Allerdings wird es zu
dieser WM erstmalig keine Hanuta-Fußballbildchen
geben. Genau wie der T-Shirt und Gedenkmünzenverkauf
stellt sich auch die beispielhaft erdachte Vermarktung eines
“Weltmeisterbieres” als rechtlich kompliziert heraus. Der Grund
dafür ist zum einen die Markenpolitik der FIFA und
zum anderen Entscheidungen des Bundespatentgerichts sowie des
OLG Hamburg zur Marke “WM 2006”. Was es damit auf sich hat,
erläutert Markenrechtsexperte Rainer Utz,
Rechtsanwalt und wiss. Mitarbeiter am ITM.

J!Cast 02 Wikipedia und die Meinungsfreiheit

Zahlreiche
Geschichten ranken sich um den mysteriösen Tod des
Hackers “Tron”. Weil in einem Wikipedia-Artikel in diesem
Zusammenhang der bürgerliche Name des Hackers
genannt war, erwirkten die Eltern vor dem AG Berlin
Charlottenburg eine einstweilige Verfügung gegen das
Unternehmen Wikimedia – dieses durfte deshalb
zunächst nicht mehr auf die
Wikipedia-Enzyklopädie verlinken. Im
Gespräch mit Noogie C. Kaufmann M.A. geht es um
Fragen der Meinungs- und Pressefreiheit, das postmortale
Persönlichkeitsrecht und allgemeine Fragen zu
Urheberrecht, Haftung und Impressumspflichten bei
Wikis.

J!Cast 01 Die gescheiterte Springer/Sat 1-Fusion

Die erste
Episode von J!Cast, dem Jura-Podcast zum Informations-
Telekommunikations- und Medienrecht, befasst sich mit dem
Medienkartellrecht. Die Mega-Fusion von Springer und der
Pro7/Sat1-Gruppe ist gescheitert, doch die Argumente, die das
Bundeskartellamt und die KEK gegen diese Fusion vorbrachten,
haben möglicherweise weitreichende Folgen
für sämtliche On- und Offline-Medien.
Gesprächsgast ist Dr. Ulf Müller,
Habilitand bei Prof. T. Hoeren, wiss. Mitarbeiter am ITM
Münster und Rechtsanwalt.